Unterstützungsmöglichkeiten für Auszubildende

Während der Ausbildung gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die Sie gegebenenfalls in Anspruch nehmen können:

Beratungsangebote

Ausbildungsberater/-innen bei den Kammern stehen bei allen Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung. Wenden Sie sich an die für Sie zuständige Kammer (z. B. IHK, HWK, etc.)

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit berät Sie, wenn Sie den Ausbildungsgang - ob aus gesundheitlichen oder anderen Gründen - wechseln wollen. Wenden Sie sich an die für Sie zuständige Arbeitsagentur. Diese finden Sie, in dem Sie in der Suchmaske auf der Startseite der BA (unten rechts) bei "Dienststellen vor Ort" Ihren Wohnort angeben.  

Finanzierungshilfen

Wenn Sie nicht bei Ihren Eltern oder einem Elternteil wohnen und Ihnen die erforderlichen Mittel zur Bestreitung Ihres Lebensunterhalts nicht anderweitig zur Verfügung stehen, haben Sie unter Umständen Anspruch auf eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Die Höhe dieser finanziellen Hilfe berechnet sich anhand Ihres eigenen Einkommens, dem Ihrer Eltern und gegebenenfalls dem Ihres Lebenspartners oder Ihrer Lebenspartnerin. Als nicht-deutsche/-r Staatsbürger/-in können Sie eine Förderung erhalten, wenn Sie beispielsweise EU-Bürger/-in sind oder über eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG, eine Niederlassungserlaubnis oder einen Status als anerkannter Flüchtling bzw. subsidiär geschützte Person verfügen. Geduldete Menschen können ab August 2016 eine BAB beantragen, wenn sie sich bereits 15 Monate rechtmäßig in Deutschland aufhalten.

Unterstützende Maßnahmen zur Ausbildungsvorbereitung

Haben Sie keinen Ausbildungsplatz bekommen oder Ihren Ausbildungsplatz verloren, können Sie an einer kostenlosen Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB) teilnehmen. Dabei lernen Sie verschiedene Berufe kennen, erhalten Unterstützung bei Ihrer Berufswunschfindung und können unter Umständen auch Ihren Schulabschluss nachholen.

Berufsorientierung für Flüchtlinge: Dieses Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ermöglicht es jungen Flüchtlingen über Praxistage in Werkstätten, berufsbezogene Sprachkurse und individuelle Betreuung sich Schritt für Schritt auf eine Ausbildung im Handwerk vorzubereiten.

Ausbildungsbegleitende Unterstützung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert unter bestimmten Voraussetzungen ausbildungsbegleitende Hilfen (abH). Das bedeutet, dass Sie zusätzlichen Unterricht außerhalb der Ausbildungszeit erhalten können, wenn Sie Schwierigkeiten mit den schulischen und fachlichen Anforderungen haben. Wenden Sie sich an die für Sie zuständige Arbeitsagentur. Diese finden Sie, in dem Sie in der Suchmaske auf der Startseite der BA (unten rechts) bei "Dienststellen vor Ort" Ihren Wohnort angeben.

Eine weitere Fördermaßnahme der Bundesagentur für Arbeit ist die Assistierte Ausbildung (AsA). Wenn Sie beispielsweise Sprachschwierigkeiten oder andere Probleme in der Ausbildung haben, können Sie diese Hilfe beantragen und erhalten darüber ergänzenden Unterricht außerhalb der Ausbildungszeit sowie begleitende Unterstützung im Betrieb. Ob Sie die Voraussetzungen erfüllen und wie Sie sich für AsA bewerben können, erfahren Sie bei der für Sie zuständigen Arbeitsagentur.

Über die Initiative VerA (Verhinderung von Ausbildungsabbruch) können Sie kostenfrei eine/n Ausbildungsbegleiter/-in zur Seite gestellt bekommen, die/der Ihnen bei Fragen und Problemen hilft. 

Weitere Informationen

>> Ausbildungsförderung für Geflüchtete (IQ Netzwerk Niedersachsen)

>> Übersicht über unterschiedliche Förderprogramme auf Bundesebene (BIBB)

>> Übersicht über Leistungen zur Ausbildungsförderung (BMAS)

>> Interaktive Landkarte des jobstarter-Programms zu Projekten der Ausbildungsförderung in Niedersachsen (BMBF)

Weitere Informationen zum Thema Ausbildung finden Sie in der .