Glossarartikel: Bundesrecht

Das Bundesrecht bezeichnet ein Recht, das in den Zuständigkeitsbereich des Bundes fällt.[1]

Dies ist vor allem im Zusammenhang mit dem Anerkennungsgesetz bzw. dem BQFG von Bedeutung. Während einige Berufe landesrechtlich reglementiert sind (z. B. Lehrer/-innen, Erzieher/-innen sowie schulische Berufsausbildungsabschlüsse), ist die Mehrheit der Berufe in Deutschland bundesrechtlich geregelt. Nur diese werden auch vom Anerkennungsgesetz umfasst. Insgesamt regelt das Anerkennungsgesetz eine Vielzahl von Berufen. Darunter fallen die nicht-reglementierten Ausbildungsberufe im dualen System, geregelt im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (für Gesellen). Auf Bundesebene kommen reglementierte Berufe wie z.B. Ärzt/-innen, Krankenpfleger/-innen, Rechtsanwält/-innen sowie reglementierte Handwerks-Meisterberufe hinzu.[2]

 


[1] Vgl. Bibliographisches Institut (o. J.): Bundesrecht, das. Online verfügbar unter http://www.duden.de/rechtschreibung/Bundesrecht, zuletzt geprüft am 03.09.2015.

[2] Vgl. BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) (2012): Erläuterungen zum Anerkennungsgesetz des Bundes. Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen, Abschnitt 2.3 Umfang des Anerkennungsgesetzes, S. 5f. Online verfügbar unter http://www.anerkennung-in-deutschland.de/media/20120320_erlaeuterungen_z..., zuletzt geprüft am 03.09.2015.