Glossarartikel: Duale Ausbildung

Die duale Ausbildung (oder auch "betriebliche Ausbildung") beschreibt eine Ausbildungsform, bei der Theorie und Praxis in zwei unterschiedlichen Einrichtungen stattfinden. Der praktische Teil der Ausbildung wird in einem Betrieb vermittelt, während der theoretische Teil an einer Berufsschule durchgeführt wird. Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Aufnahme einer dualen Ausbildung gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Betriebe sind jedoch berechtigt, eigene Voraussetzungen bezüglich des Schulabschlusses festzulegen. In Deutschland gibt es derzeit rund 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Eine duale Ausbildung kann in den Bereichen Industrie und Handel, Handwerk oder Landwirtschaft absolviert werden, ebenso im öffentlichen Dienst oder auch in Arztpraxen, Apotheken, Rechtsanwalts- oder Steuerberatungsbüros. Die Dauer der Ausbildung ist in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt und beträgt in der Regel 3 bis 3 ½ Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel bei bestimmten Schulabschlüssen oder besonders guten Leistungen während der Ausbildung, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden [1]  

 


[1] Vgl. Bundesagentur für Arbeit (o. J.): Betriebliche Berufsausbildung. Online verfügbar unter http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Ausbi..., zuletzt geprüft am 03.09.2015.