Glossarartikel: Hochschulzugangsberechtigung

Wer an einer deutschen Hochschule studieren möchte, benötigt eine so genannte Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Dies ist ein Schulabschluss, der dem deutschen Abitur entspricht und für ein Studium qualifiziert. Studienbewerber/-innen aus dem Ausland müssen bei der Hochschule ihrer Wahl eine Zulassung beantragen. Für ein Bachelor-Studium sind das Schulabschlusszeugnis (auch „Hochschulreife“ genannt, z. B. High School Diploma, Matura, A-Levels, Bachillerato, Atestat, baccalauréat) oder die bestandene Hochschulaufnahmeprüfung (wenn dies im Heimatland verlangt wird) erforderlich. Für ein Master-Studium, für Promotions-Studiengänge / PhD-Programmes ist zusätzlich die Anerkennung der Studienabschlüsse aus dem Heimatland oder einem anderen Land notwendig. Jedoch gilt nicht jede Hochschulzugangsberechtigung für alle Studiengänge: Es gibt eine allgemeine HZB, mit der alle Fächer an Universitäten und Fachhochschulen studiert werden können, und eine fachgebundene, mit der nur das Studium bestimmter Fächer erlaubt ist.[1]

 


[1] Vgl. DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) (o. J.): Hochschulzugang und Zulassung. Online verfügbar unter https://www.daad.de/deutschland/nach-deutschland/voraussetzungen/de/6017..., zuletzt geprüft am 04.09.2015.