IQ Netzwerk Niedersachsen - Newsletter 3/ 2015

 

Liebe interessierte Leserinnen und Leser,

hiermit erhalten Sie den dritten Newsletter des
IQ Netzwerkes Niedersachsen!

Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen!

Ihr IQ Team!

 


© IQ Netzwerk Niedersachsen

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Auftakt Fachkräfteinitiative 2015 im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - IQ Netzwerk Niedersachsen war mit dabei Die Fachkräftesicherung für die niedersächsische Wirtschaft ist eine zentrale wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Herausforderung für die Landesregierung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, welcher zunehmend spürbar wird. Mit der Fachkräfteinitiative Niedersachsen hat das Land zusammen mit den niedersächsischen Arbeitsmarktpartnern im Juli 2014 einen Handlungsrahmen beschlossen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. mehr

Startschuss für das flächendeckende Beratungsnetzwerk "Internationale Fachkräfte rekrutieren" Am 10. September 2015 trafen sich 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 29 Organisationen im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, um über die Beratungsstrukturen für Unternehmen zu beratschlagen, die internationale Fachkräfte einstellen möchten. mehr

RKW Nord GmbH zieht Bilanz - Geschäftsführer Harm Wurthmann im Interview Seit Januar 2015 ist die RKW Nord GmbH neuer Träger des IQ Netzwerkes Niedersachsen. Nun nähern wir uns langsam aber sicher dem Jahreswechsel und in den letzten Monaten ist viel passiert. mehr

"Virtuelle" und "physische" Netzwerktreffen - zwei wichtige Instrumente der erfolgreichen Arbeit im IQ Netzwerk Niedersachsen Drei Handlungsfelder, zwei Zielgebiete, 43 Teilprojekte, mehr als 70 Mitarbeitende unterschiedlichster Fachrichtungen und mit verschiedenen Aufgaben – das IQ Netzwerk Niedersachsen ist in 2015 enorm gewachsen und noch vielfältiger geworden. Umso erfreulicher war es daher, dass am 21. September 2015 mit einem Großteil der etwa 50 operativ tätigen Kolleginnen und Kollegen ein gemeinsames Netzwerktreffen in Celle veranstaltet werden konnte. mehr

IQ Brückenmaßnahme für Akademikerinnen und Akademiker aus dem MINT-Bereich geht in die erste Runde Am 1. Juni 2015 startete beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH (BNW), seit Januar 2015 Teilprojektpartner des IQ Netzwerkes Niedersachsen, in der Helmkestraße in Hannover die sogenannte „MINT – Brückenmaßnahme für Akademiker/-innen“ mit 20 motivierten Teilnehmenden aus den Ländern Polen, Russland, Spanien, Tunesien, Iran, Kolumbien, Syrien und der Ukraine. Das gemeinsame Ziel aller sollte die Verbesserung der vorhandenen Sprachkenntnisse und die Vertiefung der berufspraktischen Erfahrungen sein. mehr

Gelungener Auftakt für den IQ Kurs "Sprachliche Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund" am IBB-Standort Hannover So sehen glückliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus: Am 19. September traf sich der neue Kurs „Sprachliche Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund" zur Auftaktveranstaltung beim Institut für Berufliche Bildung (IBB), Teilprojektpartner des IQ Netzwerkes Niedersachsen, in Hannover. Die Teilnehmenden aus Italien, Rumänien, Mazedonien, Russland, Spanien, Tschechien, Kamerun und der Ukraine werden in der durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ geförderten Qualifizierungsmaßnahme nun bis zum Sommer nächsten Jahres ihre Deutschkenntnisse verbessern. mehr

Beruflich anerkannt - Zwei Erfolgsgeschichten Elena Nowak kam 2011 aus Russland nach Gifhorn. In ihrem Heimatland hat sie ein vierjähriges Studium im Bereich Buchhaltung und Controlling absolviert und verfügt über langjährige Berufserfahrung. Um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern besuchte sie einen berufsbezogenen Sprachkurs mit Praktikumsanteil bei der Kreisvolkshochschule Gifhorn. mehr

Neue Info-Plattform "Flucht & Asyl" im Migrationsportal online Aufgrund der aktuell starken Zuwanderung geflüchteter und asylsuchender Menschen bietet das Migrationsportal des IQ Netzwerkes Niedersachsen fortan einen umfangreichen Informationsbereich rund um die Themen Flucht, Asyl und Arbeitsmarktintegration sowohl für die Zugewanderten selbst als auch für Beratungskräfte, Unternehmen und weitere Interessierte. mehr

Willkommenskultur in Niedersachsen - Good-Practice-Beispiel: LR Facility Services GmbH Das familiengeführte Dienstleistungsunternehmen LR Facility Services hat sein Service Center in Barnstorf im Nordwesten Deutschlands und bedient seine Kunden in der Metropolregion Bremen/Oldenburg/Osnabrück im Bereich Facility Management. Der Anteil der Belegschaft mit Migrationshintergrund liegt bei 40 Prozent. Im Mai dieses Jahres hat LR Facility Services zwei Geflüchtete aus Albanien eingestellt. mehr

"Meine Qualifikation zählt" - Erfahrungsberichte als Print-Broschüre Auf dem Portal „Anerkennung in Deutschland“ berichten Fachkräfte aus dem Ausland über die erfolgreiche Anerkennung ihrer mitgebrachten Berufsqualifikationen. Einige dieser Berichte hat das Portal jetzt als Print-Broschüre „Meine Qualifikation zählt“ veröffentlicht. mehr

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Veranstaltungshinweis

26. November 2015
"Flagge zeigen" - mit Anerkennung in den Arbeitsmarkt!
Im Landkreis Heidekreis plant die Agentur für Arbeit Celle in Kooperation mit der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle Celle des IQ Netzwerkes Niedersachsen eine Informationsveranstaltung zum Thema „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und Qualifizierungsmöglichkeiten“. Die Veranstaltung findet statt von 15:30 - 19:00 Uhr in der Mensa der Oberschule Soltau, Stubbendorffweg 2, 29614 Soltau

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Auftakt Fachkräfteinitiative 2015 im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - IQ Netzwerk Niedersachsen war mit dabei

Die Fachkräftesicherung für die niedersächsische Wirtschaft ist eine zentrale wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Herausforderung für die Landesregierung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, welcher zunehmend spürbar wird. Mit der Fachkräfteinitiative Niedersachsen hat das Land zusammen mit den niedersächsischen Arbeitsmarktpartnern im Juli 2014 einen Handlungsrahmen beschlossen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Sie hat das Ziel, neben der engagierten Gewinnung von jungen Menschen für die Berufsausbildung, alle vorhandenen Potentiale bestmöglich auszuschöpfen.

Die Auftaktveranstaltung der Fachkräfteinitiative 2015 fand am 28. September unter dem Leitthema „Willkommen in Niedersachsen – Fachkräftesicherung durch Zuwanderung“ in Hannover statt und wurde durch den niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herrn Lies eröffnet. Die Veranstaltung fand großen Anklang bei dem Teilnehmerkreis, der aus Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Kammern, Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft, Agenturen für Arbeit, Jobcentern sowie Ministerien bestand.

 

 

v.l. Miguel Montero-Lange (Spanische Botschaft), Rainer Bußmann (IQ Netzwerk Niedersachsen), Olaf Lies (Niedersächsischer Wirtschaftsminister)
© Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

In unterschiedlichen Fachvorträgen setzten sich die Rednerinnen und Redner anschaulich und kritisch mit den Chancen und Herausforderungen auseinander, die das Thema Zuwanderung ausländischer Fachkräfte mit sich bringt. Rainer Bußmann, Koordinator des IQ Netzwerkes Niedersachsen, gab in seinem Vortrag einen Überblick zur aktuellen Situation zum Thema Zuwanderung. Aufbauend darauf präsentierte Miguel Montero-Lange, Vertreter der spanischen Botschaft, mit einer Perspektive aus der Praxis die innereuropäische Mobilität spanischer Fachkräfte und Auszubildenden.

Darüber hinaus begrüßte Minister Lies sehr die Qualitätsstandards für die soziale und berufliche Integration internationaler Fachkräfte, die vom IQ Netzwerk Niedersachsen in enger Kooperation mit der spanischen Botschaft entwickelt wurden und überreichte Rainer Bußmann auf der Veranstaltung ein Unterstützungsschreiben des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums.

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Startschuss für das flächendeckende Beratungsnetzwerk "Internationale Fachkräfte rekrutieren"

Am 10. September 2015 trafen sich 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 29 Organisationen im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, um über die Beratungsstrukturen für Unternehmen zu beratschlagen, die internationale Fachkräfte einstellen möchten. Das Treffen bildete gleichzeitig auch den Startschuss für ein neues "Beratungsnetzwerk".


v.l. Rainer Bußmann, Katrin Köhne (beide IQ Netzwerk Niedersachsen), Miguel Montero-Lange (Spanische Botschaft), Martin Vahl, Stefan Friedrich (beide Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Markus Reinermann (IQ Netzwerk Niedersachsen)
© IQ Netzwerk Niedersachsen

Die Einrichtung eines solchen Beratungsnetzwerkes hatte folgenden Hintergrund:

Um den Herausforderungen des demografischen Wandels in der Gesellschaft in Bezug auf den Arbeitskräftemarkt zu begegnen, ist es für Unternehmen häufig notwendig, auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt nach Fachkräften zu suchen. Um Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Rekrutierungsprozess und bei der Integration internationaler Fachkräfte in das Unternehmen zu unterstützen,  sind adäquate Beratungsstrukturen notwendig, denn häufig stellen sich zahlreiche Fragen:

  • Wie erreiche ich Bewerberinnen und Bewerber im Ausland?
  • Welche rechtlichen und speziell ausländerrechtlichen Regelungen sind zu beachten?
  • Wie kann eine sprachliche Qualifizierung bereits im Ausland erfolgen?
  • Welche Schritte sind erforderlich, um im Ausland erworbene Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen?
  • Wie bereite ich mein Unternehmen und meine Mitarbeitenden auf die Beschäftigung internationaler Fachkräfte vor?
  • Kann ich ein Mentorenprogramm einsetzen und welche Schritte sind hierfür erforderlich?
  • Welche Kosten entstehen?
  • Ist mein Unternehmen so aufgestellt, dass internationale Fachkräfte gut integriert werden können?

Und genau hier setzt die Arbeit der sogenannten Fachkräftebüros bzw. Welcome Center an. Sie sind Beratungsstellen für niedersächsische Unternehmen, die internationale Fachkräfte einstellen (möchten) und bieten zu diesen Themenbereichen Beratung an. Eine Befragung der niedersächsischen Fachkräftebüros und Welcome Center durch das IQ Netzwerk Niedersachsen (in Trägerschaft der RKW Nord GmbH) im Frühjahr 2015 hat ergeben, dass sich die befragten Fachkräftebüros und Welcome Center eine stärkere Vernetzung untereinander sowie Schulungen in relevanten Themenbereichen wünschen.

Aus diesem Grund soll die Arbeit der Beratungsstellen durch Vernetzungsprozesse in Form von regelmäßigen Netzwerktreffen („Beratungsnetzwerk“) sowie Fortbildungen unter anderem zu den Themenbereichen „Ausländerrechtliche Qualifizierung“, „Diversity Management“, „Anerkennungs- und Qualifizierungsstrukturen“ und „Sprachlernkonzepte“ begleitet und durch das IQ Netzwerk unterstützt werden.

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RKW Nord GmbH zieht Bilanz - Geschäftsführer Harm Wurthmann im Interview


© Wurthmann

Seit Januar 2015 ist die RKW Nord GmbH neuer Träger des IQ Netzwerkes Niedersachsen. Nun nähern wir uns langsam aber sicher dem Jahreswechsel und in den letzten Monaten ist viel passiert. Wie beurteilen Sie rückblickend den Start der neuen Förderphase 2015 – 2018 in Niedersachsen?

Uns macht es nach wie vor viel Freude, die erfolgreiche Arbeit der MaßArbeit Osnabrück aus der letzten Förderperiode als Projektträger in Niedersachsen fortzusetzen. In der 2. Jahreshälfte stellt sich nun auch nach und nach die neue Konzeption der jetzigen Förderperiode als sehr erfolgsversprechend heraus. Das IQ Netzwerk wurde gemeinsam mit bestehenden und neuen Partnern landesweit ausgebaut. Gleichzeitig konnte die Kommunikation intern und extern auch über den Einsatz der neuen Medien intensiviert werden.
Wie immer gibt es am Anfang viele Aspekte, die gemeinsam mit den Fördermittelgebern und den Partnern organisiert werden müssen – aus meiner Sicht haben wir insgesamt eine sehr konstruktive Zusammenarbeit und konnten so eine gute Basis für die kommenden Jahre schaffen.

Das Land Niedersachsen fördert die Tätigkeiten des IQ Netzwerk Niedersachsen ebenfalls seit Beginn 2015. Welche Rolle spielt die Unterstützung des Landes für die konkrete Arbeit vor Ort?

Es freut uns sehr, dass die Landesregierung mit ihrer Ko-Finanzierung auf die steigenden Beratungszahlen reagiert hat und wir somit insbesondere die bereits bestehenden Beratungsstrukturen weiterführen, das flächendeckende Beratungsangebot weiterentwickeln und der Umfang an Qualifizierungsmaßnahmen ausbauen konnten. Nicht zuletzt war es durch die Förderung möglich neue Beratungsstellen in Verden und Braunschweig einzurichten. Einen weiteren positiven Effekt hat die Förderung des Landes auf das Angebot an verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen. Hierdurch werden für Personen mit einer Teilanerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses Angebote geschaffen, den Erwerb einer vollen Gleichwertigkeit zu ermöglichen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gesamtheit der Maßnahmen im Landesnetzwerk Niedersachsen nicht zuletzt durch die zusätzliche Landesförderung möglich ist, wofür wir sehr dankbar sind.

Welchen Herausforderungen muss sich die Arbeit des IQ Netzwerkes Niedersachsen zukünftig stellen, auch vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen im Bereich „Flucht und Asyl“?

Ich kann sagen, dass wir mit unserem Beratungsangebot derzeit sehr gut aufgestellt sind und wir auf bewährte Strukturen aufbauen können. Hier gilt es, die bestehenden Angebote – die übrigens offen für alle Ratsuchenden sind, unabhängig von Aufenthaltsstatus oder ähnlichem – an die Bedarfe beispielsweise von Geflüchteten flexibel an die Nachfrage anzupassen bzw. auszubauen, zumal die Beratung ohnehin sehr individuell an jeden Beratungsfall ausgerichtet ist. Wie sich die jetzigen Herausforderungen letztlich während des kommenden Jahres entwickeln, können wir jetzt noch nicht abschätzen. Erforderlich wird es sicherlich sein, verstärkt auch auf sprachliche Hemmnisse Rücksicht zu nehmen und auf unsere mehrsprachigen Beratungsangebote zurückzugreifen und sämtliche zur Verfügung stehenden Instrumente zur Förderung der deutschen Sprachkenntnisse intensiv zu nutzen.

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"Virtuelle" und "physische" Netzwerktreffen - zwei wichtige Instrumente der erfolgreichen Arbeit im IQ Netzwerk Niedersachsen

Drei Handlungsfelder, zwei Zielgebiete, 43 Teilprojekte, mehr als 70 Mitarbeitende unterschiedlichster Fachrichtungen und mit verschiedenen Aufgaben – das IQ Netzwerk Niedersachsen ist in 2015 enorm gewachsen und noch vielfältiger geworden. Umso erfreulicher war es daher, dass am 21. September 2015 mit einem Großteil der etwa 50 operativ tätigen Kolleginnen und Kollegen ein gemeinsames Netzwerktreffen in Celle veranstaltet werden konnte. 

Regelmäßige Treffen aller Teilprojekte haben in Niedersachsen Tradition. Sie erfüllen schließlich eine wichtige Funktion: Austausch über die aktuelle Situation aller Projekte, das gemeinsame Erarbeiten von Strategien, die Absprache von Abläufen, Schulungsmodulen und dergleichen mehr dienen dazu, dass alle Mitarbeitenden einen möglichst einheitlichen Wissensstand haben. Darüber hinaus sollen alle Beteiligten Bescheid wissen, sowohl was aktuell im Netzwerk passiert als auch wer bei einer bestimmten Fragestellung am besten anzurufen ist. Um den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lange Anfahrtswege in einem Flächenland wie Niedersachsen zu ersparen, werden seit Beginn dieses Jahres regelmäßige Austauschtreffen „virtuell“ abgehalten. Möglich macht das die Virtuelle Online Akademie (VIONA®) unseres Teilprojektpartners IBB. Informationen austauschen, an gemeinsamen Dokumenten arbeiten, Gruppenarbeiten durchführen, die Kolleginnen und Kollegen sehen und dabei am eigenen PC sitzen – alles kein Problem sowie eine große Arbeitserleichterung und Zeitersparnis. Ganz nebenbei löst sich so auch die Herausforderung, einen passenden Raum für so viele Mitarbeitende zu finden. 

Im September konnten wir jedoch erfreulicherweise bei der örtlichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle in der Agentur für Arbeit Celle Räumlichkeiten organisieren, so dass der Austausch, sehr zur Freude aller Kolleginnen und Kollegen, zum zweiten Mal in diesem Jahr „Face-to-Face“ erfolgen konnte.


Das Team des Landesnetzwerkes Niedersachsen während des Netzwerktreffens am 21./22. September 2015 in Celle.
© Seemann/Agentur für Arbeit Celle

Denn ganz verzichten auf persönliche Treffen wollen wir natürlich auch nicht. Schließlich ist es nicht nur der reine Informationsgehalt, der die Austauschtreffen so wertvoll macht. Nicht zu unterschätzen ist ihre Bedeutung gerade für die Vernetzung aller Beteiligten, also quasi einer der Grundgedanken des Förderprogramms IQ. Besonders die informellen Gespräche bei einem Kaffee oder dem gemeinsamen Abendessen sind dafür bekanntlich förderlich. Bei allen Vorteilen ein Punkt, der virtuell bisher (trotz der Funktion „Kaffeepause“ bei VIONA) nur eingeschränkt möglich ist. Und so ist es auch wenig überraschend, dass neben „Wie organisiert ihr das?“ oder „Wir hatten gerade folgende Situation…“ auch „Was machen deine Kinder?“ und nicht zuletzt „Wie geht es dir?“ zu den häufig gestellten Fragen in Celle gehörten. Eine Kombination aus „virtuellen“ und „physischen“ Netzwerktreffen – in Niedersachsen eine wichtige Basis, damit drei Handlungsfelder, zwei Zielgebiete, 43 Teilprojekte und mehr als 70 Mitarbeitende ein gut funktionierendes und produktiv arbeitendes IQ Landesnetzwerk Niedersachsen bilden.

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IQ Brückenmaßnahme für Akademikerinnen und Akademiker aus dem MINT-Bereich geht in die erste Runde!

Am 1. Juni 2015 startete beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH (BNW), seit Januar 2015 mit diesem Qualifizierungsangebot Teilprojektpartner des IQ Netzwerkes Niedersachsen, in der Helmkestraße in Hannover die sogenannte „MINT – Brückenmaßnahme für Akademiker/-innen“ mit 20 motivierten Teilnehmenden aus den Ländern Polen, Russland, Spanien, Tunesien, Iran, Kolumbien, Syrien und der Ukraine. Das gemeinsame Ziel aller sollte die Verbesserung der vorhandenen Sprachkenntnisse und die Vertiefung der berufspraktischen Erfahrungen sein.

Bevor es ab dem 21. September 2015 in die Praxisphase der betrieblichen Erprobung ging, wurden in den Modulen „Allgemeinsprachliches Kompetenztraining“ und „Fachsprache Deutsch“ die Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Integration geschaffen. Zielsetzungen dieser Module waren die sprachliche Sensibilisierung, Bewusstseinsbildung für den Wechsel zwischen Allgemein- und Fachsprache, Entgegenwirken von Sprachunsicherheiten, die Vertiefung und Erweiterung von rezeptiven und produktiven Fertigkeiten sowie die systematischen Aneignung fachsprachlicher Kompetenz für wissenschaftstechnische Sachverhalte, technologische Grundverfahren, Arbeitsmethoden, Funktionen und Prozessen.

Unterrichtsbegleitend konnten die Teilnehmenden in regelmäßigen Einzelcoachings zielgerichtet individuelle Problemstellungen bearbeiten, aussagekräftige Bewerbungsunterlagen erstellen, Strategien zur Praktikums- und Arbeitsplatzakquise erarbeiten, Selbstvermarktungsstrategien optimieren und Vorstellungsgespräche vor- bzw. nachbereiten.

Bei so viel Engagement und Arbeit bleibt der Erfolg nicht lange aus: Zurzeit befinden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Brückenmaßnahme in qualifizierten Praktika, wie zum Beispiel an der Medizinischen Hochschule Hannover, beim Bund für Umwelt und Naturschutz oder anderen regionalen Unternehmen bzw. Institutionen. Doch bei einem Praktikum soll es nicht bleiben! Einige Betriebe haben den Teilnehmenden bereits vor Praktikumsbeginn eine Festanstellung in Aussicht gestellt.

„So macht Integration Spaß“, sagt Matthias Gruner, Sozialpädagoge und Maßnahmekoordinator beim BNW. „Wir hoffen, dass der Fleiß und das Engagement unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer in möglichst vielen Fällen zu einer erfolgreichen beruflichen Integration führen. Die Teilnehmenden haben es sich verdient.“ Auch deshalb laufen bei diesem Projekt bereits die Vorbereitungen für einen zweiten Durchgang.

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Gelungener Auftakt für den IQ Kurs "Sprachliche Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund" am IBB-Standort Hannover


© IBB

So sehen glückliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus: Am 19. September traf sich der neue Kurs „Sprachliche Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund" zur Auftaktveranstaltung beim Institut für Berufliche Bildung (IBB), Teilprojektpartner des IQ Netzwerkes Niedersachsen, in Hannover. Die Teilnehmenden aus Italien, Rumänien, Mazedonien, Russland, Spanien, Tschechien, Kamerun und der Ukraine werden in der durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ geförderten Qualifizierungsmaßnahme nun bis zum Sommer nächsten Jahres ihre Deutschkenntnisse verbessern. Der Unterricht findet abends statt und wird in der Virtuellen Online Akademie (VIONA®) des IBB über das Internet durchgeführt.

Ziel aller Teilnehmenden ist es, eine allgemein anerkannte C1-Prüfung abzulegen und sich im Rahmen des Kurses sprachlich und interkulturell auf eine Tätigkeit als Lehrerin bzw. Lehrer in Deutschland vorzubereiten. Konsequenterweise leiten sich die Lernziele und Inhalte des einjährigen Kurses aus den Anforderungen zum Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) ab. Sie orientieren sich darüber hinaus aber auch an den berufsspezifischen, interkulturellen und individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Fragen der Teilnehmenden.

Im Mittelpunkt des Kurses steht unter anderem die Förderung der vier Teilqualifikationen Sprechen, Schreiben, Lesen und Hören –  insbesondere die Verbesserung der Grammatik, die Erweiterung des Wortschatzes und die Perfektionierung der Aussprache. Darüber hinaus werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer typische Kommunikationssituationen des Schulalltags, wie Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, mit Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen üben. Auch Strategien, um in neuen Situationen besser reagieren zu können und sich wohler zu fühlen, sowie pädagogische Themen (unter anderem Didaktik, Methodik, Aufgabenstellungen, Unterrichtsentwürfe) stehen auf dem Lehrplan.

Susanne Sander-Thumann, Projektleiterin im IBB, freut sich über den gelungenen Kursstart und die positive Resonanz. „Wir sind sehr froh, mit Juliane von Hinüber-Jin eine hochqualifizierte Fachfrau für Deutsch als Fremdsprache als Konzepterin und Kursleiterin gewonnen zu haben“, betont sie.

Teilnehmer Iván aus Spanien, der schon seit Februar dieses Jahres seinen Anpassungslehrgang am Studienseminar für Gymnasien in Hannover in den Fächern Spanisch sowie Werte und Normen absolviert, war am Ende des Präsenztages in Hannover ganz begeistert und rang nach passenden Worten dafür: „Ich bin wirklich sehr – wie kann man das sagen? Überwältigt?“

Das IBB freut sich über hochmotivierte Teilnehmende. Die Maßnahme des IQ Netzwerks Niedersachsen wird noch bis zum 21.06.2016 andauern, ein Folgeprojekt ist angedacht.

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Beruflich anerkannt - Zwei Erfolgsgeschichten

Elena Nowak kam 2011 aus Russland nach Gifhorn. In ihrem Heimatland hat sie ein vierjähriges Studium im Bereich Buchhaltung und Controlling absolviert und verfügt über langjährige Berufserfahrung. Um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern besuchte sie einen berufsbezogenen Sprachkurs mit Praktikumsanteil bei der Kreisvolkshochschule Gifhorn und informierte sich bei der Beratungsstelle für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse des Jobcenters Wolfsburg über ihre Möglichkeiten. Zusammen mit der Anerkennungsberaterin Susanne Kolle stellte Frau Nowak bei der IHK FOSA in Nürnberg einen Antrag auf Anerkennung ihres Berufsabschlusses, der mit der vollen Gleichwertigkeit beschieden wurde.
Ihr Praktikum leistet Frau Nowak als Bürokraft in der Verwaltung der Kreisvolkshochschule ab. „Wir haben sofort ihr Potential erkannt und haben Frau Nowak nach Beendigung ihres Sprachkurses zunächst eine befristete Stelle in der Sachbearbeitung von Sprachkursen angeboten“ erklärt die Leiterin der Kreisvolkshochschule Gifhorn Ricarda Riedesel. Vor kurzem konnte Frau Nowak sogar unbefristet auf eine Stelle in die Buchhaltung wechseln.

 

Zu einem Gespräch über diese Erfolgsgeschichten trafen sich v.l. Julio Cesar Garabot, Ricarda Riedesel (Leiterin der KVHS), Elena Nowak und Angelika Horst-Neumann (IQ Anerkennungsberaterin des Jobcenters Wolfsburg).

© Jobcenter Wolfsburg

Dieser Jobwechsel war eine tolle Chance, nicht nur für Elena Nowak, sondern auch für Julio Cesar Garabot, der die freigewordene Stelle übernahm. Er kam 2012 aus der Dominikanischen Republik nach Müden und ist studierter Betriebswirt mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach dem Integrationskurs nahm auch er an einem berufsbezogenen Sprachkurs teil und leistet sein Praktikum ebenfalls bei der KVHS Gifhorn ab. Seinen Hochschulabschluss konnte Herr Garabot mit Unterstützung der Anerkennungsberaterin Angelika Horst-Neumann vom Jobcenter Wolfsburg bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen in Bonn bewerten lassen und ist nun in der Sachbearbeitung tätig. Voraussetzung für diese Tätigkeit sind gute Deutschkenntnisse, die Herr Garabot durch die Teilnahme an dem Qualifizierungsangebot „Sprachliche Qualifizierung - Deutsch als Zweitsprache“ des IQ Teilprojektträgers papagei.com noch verbessern kann. Demnächst nimmt er daher an einem video-online Sprachkurs teil, um neben seiner Berufstätigkeit seine Deutschkenntnisse individuell und zeitlich unabhängig weiter zu verbessern.

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Neue Info-Plattform "Flucht & Asyl" im Migrationsportal online

Aufgrund der aktuell starken Zuwanderung geflüchteter und asylsuchender Menschen bietet das Migrationsportal des IQ Netzwerkes Niedersachsen fortan einen umfangreichen Informationsbereich rund um die Themen Flucht, Asyl und Arbeitsmarktintegration sowohl für die Zugewanderten selbst als auch für Beratungskräfte, Unternehmen und weitere Interessierte. Sie können sich dort unter anderem über die Möglichkeit der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, die Zugangsmöglichkeiten zum Studium in Niedersachsen oder über hiesige Beratungs- und Unterstützungsangebote für geflüchtete Menschen informieren. Darüber hinaus finden Sie dort alle relevanten Rechtsgrundlagen, die wichtigsten Zahlen und Statistiken sowie eine ausführliche Linksammlung zum Thema Flucht und Asyl.

 


© IQ Netzwerk Niedersachsen

 

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Willkommenskultur in Niedersachsen - Good-Practice-Beispiel: LR Facility Services GmbH

Das familiengeführte Dienstleistungsunternehmen LR Facility Services hat sein Service Center in Barnstorf im Nordwesten Deutschlands und bedient seine Kunden in der Metropolregion Bremen/Oldenburg/Osnabrück im Bereich Facility Management. Der Anteil der Belegschaft mit Migrationshintergrund liegt bei 40 Prozent. Im Mai dieses Jahres hat LR Facility Services zwei Geflüchtete aus Albanien eingestellt. Wir haben mit Friedhelm Hinsenhofen, dem Geschäftsführer von LR Facility Services gesprochen!


© Hinsenhofen

 

Innovation, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Diversity gehören zum Unternehmensleitbild von LR Facility Services. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund bieten Sie Deutschkurse an. Wie kam es zu dieser Maßnahme?

Friedhelm Hinsenhofen (FH): Wir haben Ende der 1990er Jahre sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit russischem Migrationshintergrund eingestellt. Unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten hervorragende Arbeit, allerdings waren ihre Deutschkenntnisse nicht so gut. Wir wollten die Deutschkenntnisse für den beruflichen und privaten Gebrauch verbessern.
Zunächst hatten wir vor, eine Förderung zu beantragen. Die Antragsstellung war sehr kompliziert und die Bearbeitungsdauer war für uns zu lang. Wir suchten nach schnellen Lösungen und führten die Sprachförderung schließlich in Eigenregie durch. In Kooperation mit der VHS fanden Deutschkurse in Diepholz, Sulingen, Lemförde und Barnstorf von 2000 bis 2004 statt.

Die Branche des Gebäudereinigungshandwerks ist vielfältig. Auch bei LR Facility Services ist die Belegschaft vielfältig. Aus welchen Ländern stammt Ihre Belegschaft? Wie hoch ist der prozentuale Anteil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrationshintergrund?

FH: Unsere Belegschaft hat einen Migrationshintergrund von über 40 Prozent. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen zum Beispiel aus Russland, Serbien, Polen, Sri Lanka und dem Libanon. Unser hoher Anteil an vielfältiger Belegschaft lässt sich auf unsere Unternehmenskultur zurückführen. Wir stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig ihrer Herkunft ein und jeder neue Mitarbeiter bekommt von Beginn an eine Chance. Dies spricht sich herum. Daher ist LR Facility Services – im Vergleich zu anderen Unternehmen - für Menschen mit Migrationshintergrund eine stärkere Anlaufstelle. Auch dulden wir in unserem Unternehmen keine Ressentiments jeglicher Art. Wir hatten einen fachlich kompetenten Mitarbeiter, der sich mehrfach diskriminierend geäußert hat. Da er sich nicht an die Werte unserer Firmenkultur hielt, haben wir ihn leider entlassen müssen.

LR Facility Services GmbH hat ein Corporate Social Responsibility-Konzept (CSR). Zur Unternehmensphilosophie gehört „Nur zufriedene Mitarbeiter produzieren zufriedene Kunden“. Können Sie Maßnahmen zur Umsetzung des CSR-Konzepts nennen?

FH: Ziel unseres CSR-Konzepts sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher legen wir besonderen Wert auf Personalentwicklung. In Weiterbildungsseminaren erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neuen Input. Der Output sind zufriedene und motivierte Mitarbeiter, die wiederum zufriedene Kunden produzieren. Dies verschafft unserem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Ein Mitarbeiter aus Russland ist seit über 20 Jahren in unserem Unternehmen beschäftigt und seit 10 Jahren Mitglied der Geschäftsleitung. Ein anderer Mitarbeiter aus Russland war, bevor er bei uns anfing, als Gabelstaplerfahrer tätig und jobbte noch nebenbei für uns. Ich fragte ihn, ob er nicht bei uns Vollzeit arbeiten möchte. Wir ermöglichten ihm eine Weiterbildung zum Fachwirt für Reinigungs- und Hygienemanagement, die er erfolgreich absolvierte. Er leitet Objekte mit über 100 Mitarbeitern. Über solche Werdegänge freue ich mich ganz besonders. Dann sehe ich, dass sich unser entgegengebrachtes Vertrauen gegenüber unseren Mitarbeitern auszahlt.

Sie haben im Mai dieses Jahres zwei Geflüchtete aus Albanien eingestellt. Wie kam es zu Ihrem großen Engagement? Sind Sie auf Hürden gestoßen?

FH: Wir leben soziale Verantwortung in unserem Unternehmen. Daher ist die Einstellung von Flüchtlingen eine Selbstverständlichkeit. Nur die bürokratischen Hürden sind hoch. Zum Beispiel müssen wir vorab die Arbeitszeiten der Flüchtlinge präzise angeben. Als Dienstleistungsunternehmen sind Einsatzzeiten bei Kunden nicht immer planbar. Gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise sind pragmatische und schnelle Lösungen gefragt. Wir könnten sofort 30 Flüchtlinge für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und fünf Flüchtlinge für eine Ausbildung einstellen.

Das Interview führte Susanne Stanke, Projektmitarbeiterin Zuwanderung und Integration, bei den Unternehmerverbänden Niedersachen (UVN). Mit dem Projekt „Willkommenskultur im Mittelstand stärken“ fördern die UVN eine nachhaltige Etablierung einer Willkommenskultur und rücken das Fachkräftepotential von Menschen mit Migrationshintergrund in Fokus des niedersächsischen Mittelstands. UVN sind Projektträger im IQ Landesnetzwerk Niedersachsen.

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"Meine Qualifikation zählt" - Erfahrungsberichte als Print-Broschüre

Auf dem Portal „Anerkennung in Deutschland“ berichten Fachkräfte aus dem Ausland über die erfolgreiche Anerkennung ihrer mitgebrachten Berufsqualifikationen. Einige dieser Berichte hat das Portal jetzt als Print-Broschüre „Meine Qualifikation zählt“ veröffentlicht.

© BIBB

 

„Der Aufwand hat sich gelohnt“ – dieses Zitat einer zielstrebigen Spanierin fasst wohl am besten die Erfahrungen jener Fachkräfte zusammen, die in Deutschland ein offizielles Verfahren zur Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikationen erfolgreich durchlaufen haben. In der aktuell erschienenen Broschüre schildern solche internationalen Fachkräfte den Weg zur Anerkennung aus persönlicher Sicht und geben Ratschläge für andere Interessierte. Hierbei wird deutlich, welch positiven Effekte die gesetzlichen Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung für die Fachkräfte, ihre Umgebung und auch für die deutsche Wirtschaft haben. Darüber hinaus sollen die Berichte dazu beitragen, dass potenzielle Antragstellerinnen und Antragsteller ein realistisches Bild vom Anerkennungsverfahren bekommen und sich so besser darauf vorbereiten können. Die 13 Erfahrungsberichte aus 13 verschiedenen Berufen und 13 verschiedenen Ländern zeigen, dass jedes Verfahren sehr individuell ist und ebenso individuelle Erfolge bringt – auch und vor allem auf persönlicher Ebene.

Ein kroatischer Installateur- und Heizungsbauermeister erzählt eindrucksvoll, wie sein Selbstbewusstsein durch die Anerkennung einen neuen Schub bekommen hat. Eine afghanische Gesundheits- und Krankenpflegerin freut sich über zahlreiche Jobangebote nach der erfolgreichen Anerkennung: „Ich musste mich gar nicht groß bewerben!“.

Ein Vorwort von Bildungsministerin Prof. Johanna Wanka sowie eine Übersicht mit den wichtigsten Schritten und Tipps für die Antragstellung und zu nützlichen Beratungsangeboten des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ runden die Publikation ab.

Die Broschüre ist als barrierefreies PDF hier abrufbar. Bestellungen sind möglich bei „Anerkennung in Deutschland“ im Bundesinstitut für Berufsbildung, Frau Tanja Ebener: ebener@bibb.de oder telefonisch unter +49 228 107 1147.

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Alle Infos auf einen Klick:
www.migrationsportal.de

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Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Daran arbeiten bundesweit Landesnetzwerke, die von Fachstellen zu migrationsspezifischen Schwerpunktthemen unterstützt werden. Das Programm wird in den ersten beiden Handlungsschwerpunkten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert sowie durch das Land Niedersachsen kofinanziert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Der dritte Handlungsschwerpunkt wird aus Bundesmitteln finanziert.
 

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Das Landesnetzwerk Niedersachsen wird koordiniert durch:

www.rkw-niedersachsen.de

Sitz der Gesellschaft: Hannover
Eingetragen beim Amtsgericht Hannover
Handelsregister-Nr. HRB 211607
Geschäftsführer: Harm Wurthmann, Monika Opitz

 

Kontakt Abonnement
IQ Netzwerk Niedersachsen/ RKW Nord GmbH bearbeiten | anmelden | abmelden
Franziska Barthelt/ Katrin Köhne  
iqnetzwerk[at]rkw-nord.de  
Tel.: 0541/ 60 08 15 - 20  

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