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Spezielle Förderprogramme für Unternehmen in Niedersachsen

Neben den allgemeinen Corona-Finanzhilfen von Bund und Ländern gibt es weitere Fördermaßnahmen, die auf spezifische Fördergegenstände oder Leistungen abzielen.

Aufstockung Überbrückungshilfe

Wenn Sie als gewerbliches Unternehmen oder Soloselbstständiger der Veranstaltungswirtschaft oder des Schaustellergewerbes durch die COVID-19-Pandemie Umsatzverluste erlitten haben und Ihnen bereits eine Überbrückungshilfe II bewilligt wurde, sind Sie mit dieser Förderung gut beraten.

Das Förderprogramm richtet sich an alle Unternehmen der Veranstaltungs- und Schaustellerbranche. Dies sind beispielsweise Messebauer, Caterer, Tontechniker, Beleuchter, Bühnenbauer sowie Betreiber von Diskotheken. Sieben Millionen Euro innerhalb des Programms sind speziell für die Kinos in Niedersachsen reserviert. Voraussetzung für eine Förderung ist die Bewilligung der Überbrückungshilfe II des Bundes.

Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft erhalten für die Monate April bis Dezember 2020 einen pauschalierten Umsatzverlustausgleich in Höhe von bis zu zehn Prozent des Vorjahresumsatzes. Um gerade sehr kleine Unternehmen zu unterstützen, werden die ersten 100.000 Euro Umsatzverlust mit einem Ausgleich von 15 Prozent gefördert.

Schausteller können alternativ für die Monate April bis Dezember 2020 einen pauschalen Umsatzverlustausgleich von bis zu 7,5 Prozent des Vorjahresumsatzes erhalten sowie einen Ausgleich der in April bis Dezember 2020 fälligen Tilgungskosten von betrieblichen Darlehens- oder Leasingverträgen von bis zu 20 Prozent als betriebliche Fixkosten.

Die maximale Fördersumme beträgt pro Unternehmen 50.000 Euro. Die Förderung läuft bis 30. Juni 2021. Wer Novemberhilfe oder Dezemberhilfe erhält -  und damit eine Unterstützung in Höhe von 75 Prozent des Vorjahresumsatzes - erhält für diesen Zeitraum keine Landesförderung.

Programm-Webseite


Die Corona-November- und Dezemberhilfe

Die Corona-November- und Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der Pandemie erforderlichen Maßnahmen vorübergehend geschlossen wird.

Die Antragsstellung kann ab sofort erfolgen. Solo-Selbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst stellen. Abgesehen von dieser Ausnahme, erfolgt die Antragsstellung wie bei den Überbrückungshilfen, über Dritte.

Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

Die Bedingungen des Förderprogrammes finden Sie auf der Programm-Webseite:

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Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

Dieses spezielle Förderprogramm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes, die durch die Covid-19 Pandemie einen Umsatzrückgang erlitten haben. Als Betrachtungszeitraum werden die Monate April bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum herangezogen.

Ziel ist es, Ausgaben für Investitionsgüter mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren zu fördern, z.B. Investitionen für sonstige Modernisierungsmaßnahmen für bestehende Betriebe.

Die Details des Förderprogrammes könne Sie der Programm-Webseite der Nbank entnehmen.

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Innovationsgutscheine

Ziel der Innovationsgutscheine ist die Entwicklung verbesserter oder neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen durch kleine und mittlere Unternehmen mit Hilfe von Forschungsinfrastrukturen.

Die Förderung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden und einen Umsatzrückgang im 2.Quartal 2020 gegenüber dem 2.Quartal 2019 nachweisen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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Touristische Projekte

Das Land Niedersachsen fördert touristische Projekte mit dem Ziel, die Anpassung an ein verändertes Informations- und Reiseverhalten im Tourismus zu ermöglichen. Des Weiteren soll zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Organisations- und Angebotsstrukturen beigetragen werden. Die Anpassung an die aus der COVID-19 Pandemie bedingten Folgen stehen ebenfalls im Fokus des Förderprogrammes.

Die Zuschüsse betragen bis zu 200.000,00€ pro Projekt und der Antragsstichtag ist jeweils der 30. April eines Jahres. Für Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie gilt kein Antragsstichtag.

Die genauen Förderbestimmungen können Sie der Programm-Webseite entnehmen.

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Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Unter dem Motto „Niedersachsen dreht auf“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur von heute an soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler.

Die genauen Information zum Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen finden Sie hier.

Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen

Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. (2.1.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie B: Kulturelle Bildung

Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. (2.1.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte

Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. (2.2.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie D: Solo-Selbstständige im nicht öffentlichen Bereich

Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. (2.2.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.


Digitalbonus.Niedersachsen

Der Digitalbonus.Niedersachsen richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth oder des Handwerks sowie an kleine freiberufliche Planungsbüros. Es werden Unternehmen gefördert, die in ihre IT-Sicherheit sowie in die Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) investieren möchten. Auch Investitionen in Videokonferenzanlagen und –technik, Homeoffice- und Telemedizintechnik sind förderfähig. Mithilfe des Digitalbonus.Niedersachsen können sie für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen. Die Fördersumme muss mind. 2.500 Euro und max. 10.000 Euro betragen. Die Antragstellung erfolgt bei der NBank.

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Zukunftsprogramm Kino

Das Programm verfolgt das Ziel, den Kulturort Kino insbesondere auch außerhalb von Ballungsgebieten zu stärken. Antragsberechtigt sind Kinos mit bis zu sieben Leinwänden, die eins der folgenden Kriterien erfüllen müssen:

  • Sitz in einer Stadt mit max. 50.000 Einwohner oder
  • Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis der BKM, dem Kinopreis des Kinematheksverbundes oder einem Kinoprogrammpreis der Länder (s. Anhang der Fördergrundsätze) innerhalb der vergangenen drei Jahre vor Antragstellung oder
  • Besucheranteil von durchschnittlich mindestens 40 % für deutsche und europäische Filme oder Programmanteil von durchschnittlich mindestens 40 % deutsche und europäische Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

Befristet bis zum 31.12.2020 gelten die geänderten Fördergrundsätze:

  • Anhebung der maximalen Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung von 40 % auf 80 % der förderfähigen Kosten.
  • Die übrigen 20 % zur Schließung der Finanzierung können durch komplementäre Förderungen oder den Eigenanteil der Kinos gedeckt werden.
  • Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch investive Förderprogramme der Länder.

Update Januar 2021: Ab dem 07.01.2021 können wieder Anträge gestellt werden.

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Verlängertes Gründungsstipendium

Um Unternehmensgründer*innen in der Corona-Krise zu unterstützen, verlängert das niedersächsische Wirtschaftsministerium die Höchstlaufzeit des Gründungsstipendiums um maximal drei Monate. Dies gilt für bereits bewilligte als auch für neu beantragte Stipendien, deren Bewilligungszeitraum in diesem Jahr beginnt. Es wird ab sofort für maximal elf statt zuvor acht Monate vergeben. Einzelne Gründende oder Gründungsteams von bis zu drei Personen erhalten einen finanziellen Freiraum, ihre Unternehmens-Idee zu verwirklichen. Die Höhe des monatlichen Stipendiums beträgt 2.000 Euro, für Studierende 1.000 Euro. Das Stipendium kann bei der NBank beantragt werden.

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