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Spezielle Förderprogramme für Unternehmen in Niedersachsen

Digitalbonus, Programm für Kultureinrichtungen, Fonds für Kulturschaffende und Gründungsstipendium

Neben den allgemeinen Corona-Finanzhilfen von Bund und Ländern gibt es weitere Fördermaßnahmen, die auf spezifische Fördergegenstände oder Leistungen abzielen.

"Digitalbonus.Niedersachsen"

Der Digitalbonus.Niedersachsen richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth oder des Handwerks sowie an kleine freiberufliche Planungsbüros. Es werden Unternehmen gefördert, die in ihre IT-Sicherheit sowie in die Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) investieren möchten. Auch Investitionen in Videokonferenzanlagen und –technik, Homeoffice- und Telemedizintechnik sind förderfähig. Mithilfe des Digitalbonus.Niedersachsen können sie für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen. Die Fördersumme muss mind. 2.500 € und max. 10.000 € betragen. Die Antragstellung erfolgt bei der NBank.

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Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen

Seit dem 19. Mai 2020 können gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine in Niedersachsen Corona-Soforthilfen erhalten. Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Vereine mit Sitz in Niedersachsen, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen, ein regelmäßiges Kulturangebot vorhalten und in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind. Zuschussfähig sind z. B. Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen können nicht gefördert werden.

Förderanträge bis zu 8000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt. Förderanträge, die mehr als 8000 Euro umfassen, werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt. Eine Antragstellung ist bis zum 15. Juli 2020 möglich.

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Sonderfonds für Niedersachsens Kulturschaffende

Bis zum 30. Juni können freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende in den Bereichen bildende Kunst (Kunstvermittlung), Museumspädagogik, Literatur, Wissenschaft, Denkmalpflege (insbesondere Gartendenkmale und bewegliches Kulturgut) oder Mildtätigkeit eine Soforthilfe von einmalig 2000 Euro beantragen. Die Anträge können ausschließlich online über die VGH-Stiftung gestellt werden. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die ebenfalls Soforthilfe für Kulturschaffende bereitstellt, nimmt aktuell keine Anträge mehr an.

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Verlängertes Gründungsstipendium

Um Unternehmensgründer*innen in der Corona-Krise zu unterstützen, verlängert das niedersächsische Wirtschaftsministerium die Höchstlaufzeit des Gründungsstipendiums um maximal drei Monate. Dies gilt für bereits bewilligte als auch für neu beantragte Stipendien, deren Bewilligungszeitraum in diesem Jahr beginnt. Es wird ab sofort für maximal elf statt zuvor acht Monate vergeben. Einzelne Gründende oder Gründungsteams von bis zu drei Personen erhalten einen finanziellen Freiraum, ihre Unternehmens-Idee zu verwirklichen. Die Höhe des monatlichen Stipendiums beträgt 2.000 Euro, für Studierende 1.000 Euro. Das Stipendium kann bei der NBank beantragt werden.

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Falk Spörlein
0541 / 600 815-23
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