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Spezielle Förderprogramme für Unternehmen in Niedersachsen

Neben den allgemeinen Corona-Finanzhilfen von Bund und Ländern gibt es weitere Fördermaßnahmen, die auf spezifische Fördergegenstände oder Leistungen abzielen.

Die Corona-November- und Dezemberhilfe

Die Corona-November- und Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der Pandemie erforderlichen Maßnahmen vorübergehend geschlossen wird.

Die Antragsstellung kann ab sofort erfolgen. Solo-Selbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst stellen. Abgesehen von dieser Ausnahme, erfolgt die Antragsstellung wie bei den Überbrückungshilfen, über Dritte.

Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

Die Bedingungen des Förderprogrammes finden Sie auf der Programm-Webseite:

Programm-Webseite


Touristische Projekte

Das Land Niedersachsen fördert touristische Projekte mit dem Ziel, die Anpassung an ein verändertes Informations- und Reiseverhalten im Tourismus zu ermöglichen. Des Weiteren soll zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Organisations- und Angebotsstrukturen beigetragen werden. Die Anpassung an die aus der COVID-19 Pandemie bedingten Folgen stehen ebenfalls im Fokus des Förderprogrammes.

Die Zuschüsse betragen bis zu 200.000,00€ pro Projekt und der Antragsstichtag ist jeweils der 30. April eines Jahres. Für Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie gilt kein Antragsstichtag.

Die genauen Förderbestimmungen können Sie der Programm-Webseite entnehmen.

Programm-Webseite

 


Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen

Unter dem Motto „Niedersachsen dreht auf“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur von heute an soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler.

Die genauen Information zum Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen finden Sie hier.

Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen

Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. (2.1.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie B: Kulturelle Bildung

Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. (2.1.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte

Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. (2.2.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.

Förderlinie D: Solo-Selbstständige im nicht öffentlichen Bereich

Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. (2.2.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000,00 €.


Digitalbonus.Niedersachsen

Der Digitalbonus.Niedersachsen richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth oder des Handwerks sowie an kleine freiberufliche Planungsbüros. Es werden Unternehmen gefördert, die in ihre IT-Sicherheit sowie in die Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) investieren möchten. Auch Investitionen in Videokonferenzanlagen und –technik, Homeoffice- und Telemedizintechnik sind förderfähig. Mithilfe des Digitalbonus.Niedersachsen können sie für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen. Die Fördersumme muss mind. 2.500 Euro und max. 10.000 Euro betragen. Die Antragstellung erfolgt bei der NBank.

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Zukunftsprogramm Kino

Das Programm verfolgt das Ziel, den Kulturort Kino insbesondere auch außerhalb von Ballungsgebieten zu stärken. Antragsberechtigt sind Kinos mit bis zu sieben Leinwänden, die eins der folgenden Kriterien erfüllen müssen:

  • Sitz in einer Stadt mit max. 50.000 Einwohner oder
  • Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis der BKM, dem Kinopreis des Kinematheksverbundes oder einem Kinoprogrammpreis der Länder (s. Anhang der Fördergrundsätze) innerhalb der vergangenen drei Jahre vor Antragstellung oder
  • Besucheranteil von durchschnittlich mindestens 40 % für deutsche und europäische Filme oder Programmanteil von durchschnittlich mindestens 40 % deutsche und europäische Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

Befristet bis zum 31.12.2020 gelten die geänderten Fördergrundsätze:

  • Anhebung der maximalen Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung von 40 % auf 80 % der förderfähigen Kosten.
  • Die übrigen 20 % zur Schließung der Finanzierung können durch komplementäre Förderungen oder den Eigenanteil der Kinos gedeckt werden.
  • Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch investive Förderprogramme der Länder.

Update Januar 2021: Ab dem 07.01.2021 können wieder Anträge gestellt werden.

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Verlängertes Gründungsstipendium

Um Unternehmensgründer*innen in der Corona-Krise zu unterstützen, verlängert das niedersächsische Wirtschaftsministerium die Höchstlaufzeit des Gründungsstipendiums um maximal drei Monate. Dies gilt für bereits bewilligte als auch für neu beantragte Stipendien, deren Bewilligungszeitraum in diesem Jahr beginnt. Es wird ab sofort für maximal elf statt zuvor acht Monate vergeben. Einzelne Gründende oder Gründungsteams von bis zu drei Personen erhalten einen finanziellen Freiraum, ihre Unternehmens-Idee zu verwirklichen. Die Höhe des monatlichen Stipendiums beträgt 2.000 Euro, für Studierende 1.000 Euro. Das Stipendium kann bei der NBank beantragt werden.

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