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5 Fragen an... Dr. Zeljko Dragic

Ein Interview mit unserem Kollegen Dr. Zeljko Dragic aus dem BNW.

Wer bist du und wie bist du zum BNW gekommen?

Ich bin Dr. Zeljko Dragic, habe in Hannover Geschichte studiert und in Wien promoviert. Ich bin im September 2013 in den Landkreis Osnabrück gezogen und habe eine neue Arbeitsstelle gesucht. Seit Dezember 2013 bin ich nun für das BNW tätig. Ich war bereits für unterschiedliche Aufgaben zuständig - von Berufsvorbereitungsmaßnahmen und Erstorientierungskursen bis hin zum IQ Mentoring. Seit dem 1. Juli 2021 bin ich nun für das IQ Mentoring-Projekt zuständig.

2) Was gefällt dir an deiner Position am meisten?
Unser Projekt bringt Fachkräfte aus dem Ausland – Mentees – mit passenden Mentor*innen aus Deutschland zusammen. So soll ein Berufseinstieg für die Mentees erleichtert werden. Der Austausch im Tandem ist für beide Seiten hilfreich und bereichernd. In dieser kurzen Zeit habe ich bereits wahrnehmen können, wie facettenreich die Mentees und Mentor*innen sind. Die unterschiedlichen Biografien der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, faszinieren mich sehr.

3) Hat sich deine Arbeit durch Corona verändert?
In der Tat hat Corona mein Leben sehr stark verändert, denn ich bin ein Mensch, der immer lieber persönlichen Kontakt hat als zu telefonieren oder E-Mails zu schreiben. Die "Digitalsitzungen" waren eine einschneidende Umstellung für mich. Mir fehlen die Präsenzveranstaltungen, die gemeinsamen Tassen Kaffee und der Geruch des Büros. Kurz gesagt, beruflich hat sich alles um 180 Grad gedreht.

4) Wie müssen wir uns deine Arbeit vorstellen?
Meine Aufgaben sind vielfältig. Ich telefoniere zum Beispiel sehr viel: Mit Mentor*innen, Mentees und mit meinen Kolleg*innen. Ich versuche, Netzwerke aufzubauen und Kontakte zu verknüpfen, um unser Projekt in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

5) Was wünschst du dir für die Zukunft des Projektes?
Für das Projekt wünsche ich mir, dass die Mentees nach dem Projekt eine bessere Arbeitsperspektive erlangen. Ich hoffe, dass wir ihnen so eine echte Hilfestellung anbieten können. Ich wünsche mir aber auch, dass die Unternehmen von dem Projekt profitieren und ebenfalls neue qualifizierte Arbeitskräfte für sich akquirieren können. Das Projekt gibt es schon seit längerem in Bayern, wo es tolle Erfolge erzielt. Diese Erfolge wünsche ich mir auch für uns im Raum Oldenburg. Mit Blick auf den Fachkräftemangel, wäre mein Wunsch zudem, dass das Projekt über den 31.12.2022 hinaus verlängert wird.

 

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