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5 Fragen an... Hanna Harbecke

Ein Interview mit Hanna Harbecke, IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberaterin für das Emsland.

1.  Wer bist du, wo genau arbeitest du und wie bist du zum IQ Netzwerk gekommen?
Mein Name ist Hanna Harbecke und ich bin seit September 2021 IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberaterin im Landkreis Emsland. Vorher habe ich einige Jahre bei einem sozialen Träger in Hessen in der Flüchtlingsberatung gearbeitet. Dort hatte ich schon erste Anknüpfungspunkte zum IQ Netzwerk in Hessen. Da es mich wieder in die alte Heimat verschlagen hat und ich mich beruflich umorientieren wollte, bin ich auf die Stelle der Anerkennungsberatung gestoßen.

2. Was gefällt dir an deiner Position bisher am meisten?
Mir gefällt die Abwechslung. Ich finde es spannend, mich mit den unterschiedlichen Berufen und Bildungssystemen verschiedenster Ländern zu beschäftigen. Außerdem macht mir die Beratung und der Kontakt zu Menschen viel Spaß.

3. Hat sich deine Arbeit in den letzten Jahren und vor allem durch Corona verändert?
Grundsätzlich hat sich die Arbeit durch Corona sehr verändert. Ich arbeite zwar noch nicht so lange beim Landkreis, aber allgemein wurde der Publikumsverkehr stark eingeschränkt. Meiner Meinung nach lebt die Arbeit als Berater*in vom persönlichen Kontakt. Natürlich sind die digitalen Medien eine gute Ergänzung, aber sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch.

4. Wie müssen wir uns deine alltägliche Arbeit vorstellen?
Bei mir gehen täglich einige Anrufe und Anfragen per Mail von Personen ein, die ihren beruflichen oder akademischen Abschluss aus ihrem Heimatland anerkennen lassen möchten. In der Regel bitte ich zunächst um die Zusendung einiger wichtiger Unterlagen, um mir vorab einen Überblick z.B. über den Abschluss und die beruflichen Pläne zu verschaffen. Als nächstes recherchiere ich, welches Verfahren möglich ist, wer zuständig ist und welche Unterlagen noch benötigt werden. Dann vereinbare ich einen Beratungstermin, um alles Weitere zu besprechen. Meist gehen dann beide Seiten mit einer To-Do-Liste aus dem Gespräch. Da ich mich noch in der Einarbeitungsphase befinde und keine direkten Kolleg*innen vom IQ Netzwerk vor Ort habe, bin ich sehr dankbar, dass sich die anderen IQ Berater*innen Zeit für meine vielen Fragen nehmen und mit mir ihre Erfahrungen teilen.

5. Was wünschst du dir für die Zukunft des Projektes?
Ich wünsche mir, dass uns das Projekt noch lange erhalten bleibt, weil ich sehe, wie groß der Bedarf ist und dass das Beratungsangebot für Menschen, die ihren Abschluss im Ausland gemacht haben, eine ganz wichtige Anlaufstelle ist.

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