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5 Fragen an Tammo Schäfer

1. Du bist jetzt schon seit Anfang 2015 im IQ Netzwerk Niedersachen. Wie fühlst du dich als „alter Hase“?

Inzwischen gehöre ich wohl tatsächlich schon eher zu den „alten Hasen“. Innerhalb des Förderprogramms IQ werden viele Themen und Herausforderungen angegangen und als Pilotprojekte erprobt. Dadurch hat man über die Jahre sowohl viele nette Kolleginnen und Kollegen als auch neue Themenbereiche kennenlernen dürfen. Langeweile ist also noch nicht aufgekommen.

2. Inwiefern unterscheiden sich die vom IBB durchgeführten Projekte „VIONA“ und  die „Sprachliche Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer“?

Mit dem Teilprojekt VIONA kann eine sehr große Zielgruppe erreicht werden, da annähernd das gesamte virtuelle Kursangebot des IBB angeboten werden kann. Dieses umfasst 21 verschiedene Fachbereiche und über 800 Kursmodule, von Rechnungswesen über Grundlagen der Softwareentwicklung bis hin zu Umweltmanagement ist vieles dabei Die Teilnahme kann an einem der vielen IBB-Standorte in ganz Niedersachsen  oder über Viona@Home stattfinden. Das modulare Bildungsangebot wird stets individuell inhaltlich und in der Länge auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst.

Beim Teilprojekt der Lehrer handelt es sich um einen eigens für das IQ Netzwerk konzipierten Sprachkurs mit dem Zielniveau C1 (nach dem GER). Die Teilnehmenden nehmen ausschließlich von Zuhause aus am VIONA-Unterricht teil. Zwei Mal im Kursverlauf finden auch  Präsenzwochenenden statt. Das ist nicht nur wichtig, um sich gegenseitig besser kennenzulernen und sich auszutauschen, sondern vor allem um z.B. Prüfungen zu simulieren oder einzelne Übungen durchzuführen.

3. Haben sich deine Aufgabenschwerpunkte verschoben bzw. neue aufgetan?

Zu Beginn war es meine Hauptaufgabe, der Ansprechpartner für die Kursinteressenten, die Teilnehmenden und die Mitarbeitenden der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen (AQB) zu sein, wobei ich hauptsächlich koordinierend tätig gewesen bin. Inzwischen habe ich ein Team hinter mir, sodass ich mich mehr um strategische Dinge, konzeptionelle Steuerung, Finanzierungs- und Abrechnungsfragen sowie das Berichtswesen im Hintergrund kümmern kann.

4. Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Das tägliche Gefühl in einem sinnstiftenden Kontext zu arbeiten motiviert mich immer wieder neu. Dazu gehört der wertschätzende Umgang mit Teilnehmenden und Interessenten aus aller Welt, ebenso wie die kollegiale und abwechslungsreiche Zusammenarbeit mit den AQB und anderen Akteuren des IQ Netzwerks.

5. Gibt es einen Moment in deiner IQ Tätigkeit, an den du dich besonders erinnerst?

Das ist eine schwierige Frage, es gab wirklich viele schöne Momente. Eine Lehrerin mit Prüfungsangst, die bei uns sowohl einen C1 als auch einen C2-Kurs erfolgreich abschloss und mehrere Prüfungen absolvierte, rief mich irgendwann den Tränen nahe an und berichtete mir von der ersehnten Anstellung an einer Schule. Sie war unglaublich dankbar für die vorausgegangene Unterstützung. Das hat mich sehr gefreut, da ich weiß, wie sehr sie sich vor Prüfungssituationen immer gesorgt hat.

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