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Best Practice im Malerhandwerk

Dialogforum für Unternehmer aus der Region Hannover

[Neustadt am Rübenberge] Am 22. November 2018 kamen einige Unternehmen und Betriebe aus der Region Hannover zusammen, um über Alltagskommunikation mit ausländischen Azubis zu sprechen. Die Temps Malereibetriebe sind seit zwei Jahren Mitglied bei den Integrations-Initiativen der Deutschen Wirtschaft „Wir zusammen“. Sie versuchen Menschen aus verschiedenen Ländern im Betrieb zu integrieren und, im besten Fall, sogar einen Ausbildungsplatz anzubieten.

Das 1952 gegründete Familienunternehmen hat heute vier Standorte in Deutschland und in der Saison rund 500 Mitarbeitende. Herr Temps hat sich viele Gedanken zum Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel gemacht, der in den nächsten Jahren bei der Nachbesetzung auf ihn zukommen wird. Die Firma beteiligt sich an Integrationsprojekten, wie SPRINT, SPRINT Dual und BAVKA. Jedoch fängt die Integration im Betrieb bereits im kleinen Rahmen an: Jeder Azubi bekommt eine Patin oder einen Paten. Es gibt auch eine betriebsinterne Fibel mit Fotos und Übersetzungen zu allen wichtigen Werkzeugen.

Der Umgang mit den neuen ausländischen Mitarbeitenden, oder der Kontakt zu Netzwerkpartnern, wie Schulen und Jobcentern, sei nicht die größte Herausforderung, berichtete Herr Temps. Es stellte sich heraus, dass die Kommunikation nach innen eine Hürde darstellte. Er bemühte sich mit seinem Team, die Veränderungen und die neue Art, um Azubis zu werben, in kleineren Infoveranstaltungen der Belegschaft zu vermitteln. Der Prozess des Umdenkens wurde damit angestoßen.

Genau an diesem Punkt konnte Falk Spörlein, Diversity Trainer beim IQ Netzwerk Niedersachsen, einhaken. Mit einer interaktiven Übung stellte er die interkulturellen Trainings des IQ Netzwerkes Niedersachsen vor. Diese Trainings sind auf die Unternehmen zugeschnitten:  „Unternehmen müssen bei der Personalsuche neue Herausforderungen bewältigen. Die Bedarfe werden nicht überall regional gedeckt. Die Integration von Menschen, die im Ausland Qualifikationen erworben haben, kann eine mögliche Lösung sein. Die Trainings des Team Diversity können dazu beitragen, die betriebliche Integration zu erleichtern, indem beide Seiten aufeinander vorbereitet werden“, so Spörlein.

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