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"Das IQ Netzwerk kann sich neuen Herausforderungen anpassen."

Osnabrück

5 Fragen an Katrin Köhne, stv. Projektkoordinatorin im IQ Netzwerk Niedersachsen

Wie bist du zum IQ Netzwerk Niedersachsen gekommen?

Ich arbeite seit Januar 2013 im IQ Netzwerk. Damals wurde das Landesnetzwerk noch von der MaßArbeit kAöR koordiniert und ich war dort in einem weiteren Projekt tätig, dem „Kompetenzzentrum Migration“, das heute auch immer noch als „Migrationszentrum“ existiert. Aufgabe dort war es u.a., das Übergangsmanagement im Anschluss an Sprachkurse zu verbessern und die Teilnehmenden von Integrationskursen zu Anschlussperspektiven zu beraten. Ein wichtiger Baustein war dabei natürlich auch die Kooperation mit der regionalen Anerkennungsberatungsstelle in der BUS GmbH. Gleichzeitig war der Koordinator des IQ Netzwerkes Niedersachsen - Rainer Bußmann - auch zuständig für das Kompetenzzentrum. Er hat immer dafür gesorgt, dass die beiden „Migrationsprojekte“ der MaßArbeit wechselseitig gut über die Aufgaben informiert waren. Von daher war der Wechsel von einem ins andere Projekt für mich irgendwann recht naheliegend.

Wie müssen wir uns deine tägliche Arbeit vorstellen?

Ich vermute, dass mein durchschnittlicher Arbeitstag so ähnlich aussieht wie bei ganz vielen anderen auch. Dazu gehören auf jeden Fall eine Menge Besprechungen und Termine, viele Telefonate und noch mehr E-Mails. Das ist aber deutlich abwechslungsreicher als es gerade vielleicht klingt, weil die Themen und Schwerpunkte, die im Fokus sind, sich immer unterscheiden und es darin oft eigene Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Momentan z.B. steht natürlich das Antragsverfahren für die folgende IQ Förderphase ganz klar im Mittelpunkt meiner Arbeitstage. Trotzdem bearbeitet man selten ausschließlich eine Aufgabe, sondern ist mit verschiedenen Anfragen konfrontiert, die sowohl von Kolleginnen und Kollegen als auch von z.B. den Mittelgebern kommen. Da wir dabei viele Aufgaben zudem im Team erledigen, kommt eigentlich kaum Langeweile auf.

Was macht das IQ Netzwerk deiner Meinung nach aus?

Eine Menge! So glaube ich z.B., dass die IQ Aufgabe „Verbesserung der Arbeitsmarktintegrationschancen von Menschen mit Migrationshintergrund“ zwar sehr sperrig klingt, aber vor allem eines der wichtigsten aktuellen gesellschaftspolitischen Themen ist, sowohl für die Zugewanderten selbst als auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft. Das IQ Netzwerk ist dabei aus meiner Sicht ziemlich flexibel und stressresistent und kann sich verhältnismäßig leicht neuen Herausforderungen anpassen. Gleichzeitig handelt es sich um ein gewachsenes, etabliertes Netzwerk, das ganz verschiedene und trotzdem zusammenhängende Themen mit einer Vielzahl von Partnern bearbeitet und mitgestaltet. Eine ganz wichtige Rolle spielen dabei die Kolleginnen und Kollegen, die nicht nur über großes Fachwissen in ihrem jeweiligen Spezialgebiet verfügen, sondern vor allem mit großem Engagement und viel Herzblut ihre Aufgaben verfolgen.

Was wünscht du dir für die neue Förderphase 2019 bis 2022?

Ich hoffe, dass viele der bisherigen erfolgreichen Ansätze und Projekte fortgeführt  werden können und wir gleichzeitig weiter die Freiheit haben, neue Ideen umzusetzen, um auf sich verändernde Rahmenbedingungen zu reagieren. Das funktioniert aber nur mit einem eingespielten Team und tragfähigen Strukturen, weshalb ich mir auch auf dem Gebiet Kontinuität und ein Stück weit „Ruhe“ wünschen würde. Außerdem wünsche ich mir, dass die IQ Netzwerke bundesweit mit ihren Erfahrungen und Expertisen noch früher in Prozesse und Planungen einbezogen werden. Ich glaube, wir könnten an der einen oder anderen Stelle noch mehr wertvolle Unterstützung bieten.

Was wäre aus deinem Leben – neben Familie, Freunden und Beruf – nicht wegzudenken?

Auf jeden Fall viele alltägliche Annehmlichkeiten – Laptop, Kleiderschrank, Bücher und Wärmflasche zum Beispiel. Ohne Musik wäre auch echt schwierig. Nicht verzichten möchte ich außerdem auf die Freiheit, mein Leben so zu gestalten, wie ich es für richtig halte.

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