Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Das Jahr 2019 im Blick des IQ Netzwerks Niedersachsen

Viele Beratungen und ein neues Aufgabengebiet

Den Anfang machen die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen des IQ Netzwerks Niedersachsen. Im Jahr 2019 haben sich 6.441 Personen in einer der 15 Beratungsstellen in Niedersachsen zu ihrem ausländischen Abschluss beraten lassen. 4.356 Personen hatten mindestens einen oder mehrere ausländische Hochschulabschlüsse und 2.377 Personen eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die meisten Qualifikationen wurden in den Ländern Syrien (1.233), Russische Föderation (500), Iran (491), Polen (478) und Ukraine (308) erworben.

Fast die Hälfte der Personen war zwischen 25 und 34 Jahre alt. Es haben sich etwas mehr Frauen als Männer zur Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses beraten lassen, insgesamt kamen 3.655 Frauen und 2749 Männer in die IQ Beratungsstellen. Die häufigsten Referenzberufe für die ausländischen Qualifikationen in Niedersachsen waren:

  • Lehrer*in (658)
  • Ingenieur*in (605)
  • Betriebswirt*in/Wirtschaftswissenschaftler*in (373)
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in (347)
  • Kaufmann*frau für Büromanagement (245)
  • Ökonom*in/Volkswirt*in (191)
  • Arzt*Ärztin (163)
  • Erzieher*in (121)

Insgesamt wurden letztes Jahr 11.462 Beratungen durchgeführt. Zwei Drittel der Beratenen hat sich überwiegend zu Fragen der Anerkennung beraten lassen, während ein Drittel bereits einen Schritt weiter war und sich bei unserer Qualifizierungsberatung über die Möglichkeiten einer Ausgleichsmaßnahme oder Kenntnisprüfung informierte.

Das Jahr 2019 brachte dem IQ Netzwerk auch ein neues Aufgabengebiet, die Begleitung der regionalen Fachkräftenetzwerke. Aus diesem Anlass wurde das Teilprojekt „Servicestelle Fachkräftesicherung“ etabliert. Die Kollegen*innen beraten Unternehmen zu allen Fragen rund um die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften. Damit komplettiert das Projekt die bereits bestehenden Angebote für Unternehmen aus den Bereichen „Berufsbezogenes Deutsch“ und „Diversity Management“.

Zurück zum Seitenanfang