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Ein Glücksfall!

Osnabrück

Wissensmanagerin Marie Theres Volk über ihre Projektarbeit beim IQ Netzwerk Niedersachsen.

Wie bist du zum IQ Netzwerk Niedersachsen gekommen?

Ich habe im Frühjahr 2013 direkt im Anschluss an mein Masterstudium hier in Osnabrück beim IQ Netzwerk angeheuert. Eigentlich wusste ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass das IQ Netzwerk überhaupt existiert. Der Kontakt kam über die Uni zustande. Dann hatte ich ein paar Tage später Koordinator Rainer Bußmann am Telefon. Er bot mir einen Job an, der inhaltlich super an mein Studium der Migrationswissenschaft anknüpfte. Ein Glücksfall!

Wie müssen wir uns deine tägliche Arbeit vorstellen?

Meiner siebenjährigen Tochter sage ich immer, dass ich im Büro arbeite. Das beschreibt es zum Großteil auch schon ganz gut. Wir im Wissensmanagement leisten ganz viel Schnittstellenarbeit und koordinieren netzwerkübergreifende Prozesse. Wir pflegen das Migrationsportal, organisieren Netzwerktreffen und Fachtagungen und machen ganz viel klassisches Projektmanagement. Es ist eine gute Mischung aus konzeptionellem und  kreativem Arbeiten, aus Verwalten und Gestalten, aus routinierten Abläufen und dem Spinnen neuer Ideen.

Was macht das IQ Netzwerk deiner Meinung nach aus?

Das Konzept des Förderprogramms hat mich von Beginn an überzeugt: Wir dürfen nicht nur Migrantinnen und Migranten in den Blick nehmen, sondern müssen auch Unternehmen und Arbeitsmarktakteure aktiv miteinbinden. Was mich am Landesnetzwerk Niedersachsen beeindruckt, ist die unglaublich hohe Expertise, die in den einzelnen Projekten vertreten ist. Die Trägervielfalt ist zwar an mancher Stelle auch herausfordernd, mit Blick auf Wissen und Kompetenzen jedoch sehr bereichernd.

Was wünscht du dir für die neue Förderperiode 19-22?

Ich wünsche mir, dass die vielen guten Angebote des IQ Netzwerks nachhaltig strukturell verankert werden. Wir müssen Migration als den Normalfall begreifen. Die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten wird uns noch viele Jahre und Jahrzehnte beschäftigen, auch mit Blick auf das Thema Fachkräftesicherung. 

Was wäre aus deinem Leben – neben Familie, Freunden und Beruf – nicht wegzudenken?

Das Reisen! Ich liebe es, die Welt zu entdecken, egal ob Boston oder Bayerischer Wald. Ich verbringe meine freie Zeit auch gerne damit, das nächste Urlaubsziel auszusuchen, Reiseführer akribisch zu durchforsten oder mich durch potenzielle Ferienhäuser zu klicken. Abgesehen davon würde ich auf gute Bücher und mein Fahrrad nicht verzichten wollen.

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