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IAB analysiert Beschäftigung von Geflüchteten in Deutschland

Laut IAB-Bericht stellen Betriebe mit ausländischen Beschäftigten nun häufiger Geflüchtete ein und könnten durch diese sogar stabilisiert werden.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (kurz IAB - die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit) stellt in einer aktuellen Analyse dar, dass Betriebe in Deutschland das zusätzliche Arbeitsangebot von Geflüchteten im Allgemeinen gut genutzt haben, vor allem kleine und mittlere Betriebe und Branchen wie dem Handel, dem Bau- und Gastgewerbe sowie der Arbeitnehmerüberlassung. Ähnliches gelte für Betriebe, die über einen erhöhten Arbeitskräftebedarf berichten oder Ausbildungsplätze anbieten. Geflüchtete könnten laut IAB dazu beitragen, die Arbeitskräftebasis dieser Betriebe zu stabilisieren.

Allerdings haben viele Betriebe noch immer Probleme, Geflüchtete einzustellen. Beispiele sind neben den Qualifikationen der Geflüchteten, die deutschen Standards häufig nicht voll entsprechen, vor allem der bürokratische Aufwand und rechtliche Unsicherheiten insbesondere, was (noch) nicht anerkannte Schutzsuchende betrifft.

Im Hinblick darauf seien laut IAB Maßnahmen, die Unsicherheiten und Informationsdefizite abbauen, besonders wirksame Instrumente zur Beschäftigungsförderung von Geflüchteten.

In Niedersachsen können sich interessierte Arbeitgeber direkt an die IQ Servicestelle Fachkräftesicherung wenden und Unterstützung erhalten.

IAB Kurzbericht 6/2022

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