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IQ Beratungsstelle in Wolfsburg feiert ihre 3.000 Beratung

Zain Rahabi Rami hat es geschafft – er ist jetzt anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger

Ein Grund zu feiern: Die IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle in Wolfsburg hat ihre 3.000 Beratung zur Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses in Deutschland durchgeführt.

Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, ist die offizielle Anerkennung des Berufes ein wichtiger Schritt. Je nach Berufszweig können nicht alle Migrantinnen und Migranten ihrer Qualifikation entsprechend direkt mit der Arbeit beginnen. Bei sogenannten reglementieren Berufen benötigt man zunächst eine staatliche Erlaubnis, um die Berufsbezeichnung führen und den Beruf ausüben zu können. Dafür muss geprüft werden, wie groß die Übereinstimmung der ausländischen Qualifikation mit einem vergleichbaren deutschen Berufsabschluss ist und wo eventuell noch Nachholbedarf herrscht. Der Weg zur vollen Anerkennung kann sehr lang und insbesondere bei noch nicht fließenden Deutschkenntnissen beschwerlich sein. Unterstützung liefern dabei die IQ Anerkennungs- und Beratungsstellen in ganz Deutschland. Die IQ Beratungsstelle in Wolfsburg, die beim Jobcenter Wolfsburg ansässig ist, hat nun bereits die 3.000 Beratung durchgeführt. Seit 2011 helfen die Beraterinnen Ratsuchenden beim Antragsverfahren für die Gleichwertigkeitsprüfung und beim Finden von Weiterbildungsangeboten, wenn eine teilweise Anerkennung vorliegt.

Die 3.000 Beratung in Wolfsburg hat Krankenpfleger Zain Rahabi Rami in Anspruch genommen, der 2015 mit seiner Ehefrau aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Für ihn war es selbstverständlich, dass er – nachdem er Deutsch gelernt hat – wieder in seinem gelernten Beruf arbeiten möchte, jedoch konnte er keine Unterlagen zu seiner Berufsqualifikation mit nach Deutschland bringen. Dabei ist der Beruf „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“ in Deutschland reglementiert und setzt somit eine Gleichwertigkeitsprüfung voraus. Die IQ Beratungsstelle in Wolfsburg half Herrn Rami dabei, Nachweise aus Syrien zu erhalten und den Antrag bei der zuständigen Institution zu stellen. Mit dem Erhalt der teilweisen Anerkennung konnten sie Herr Rami außerdem in einen Kurs vermitteln, der ihn auf die sog. Kenntnisprüfung vorbereitete. Mit dem Bestehen würde er die staatliche Erlaubnis erhalten, die Berufsbezeichnung zu führen und den Beruf ausüben zu dürfen. Und zum Glück hat sich die Mühe gelohnt: im Oktober 2018 hat Herr Rami die Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich bestanden und ist seitdem auch ganz offiziell eine gleichwertige Pflegefachkraft – definitiv ein weiterer Grund zu feiern.

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