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IQ Netzwerk startet Trainingsreihe für Mitarbeitende des Landkreises Uelzen

Seit Anfang 2019 sind auch kommunale Einrichtungen eine Zielgruppe für die Angebote des IQ Netzwerks. Als erste Kommune in Niedersachsen lässt der Landkreis Uelzen in den kommenden Monaten große Teile seiner Belegschaft durch das IQ Diversity Trainerinnen- und Trainerteam zum Thema interkulturelle Kompetenzen schulen.

Am 22. Oktober 2019 hat das erste von insgesamt zwölf Trainings in den Räumlichkeiten des Landkreises Uelzen stattgefunden. Begrüßt wurden die 18 Teilnehmenden vom ersten Kreisrat Uwe Liestmann. Herr Liestmann unterstrich, dass die Gesellschaft immer vielfältiger werde. Dies betreffe auch die Kundschaft und die Belegschaft des Landkreises. Um auf die Bedürfnisse und Wünsche aller Beteiligten besser eingehen zu können, ermöglicht der Landkreis Uelzen ausgewählten Arbeitsbereichen Trainings zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz.

Von Oktober 2019 bis März 2020 sollen insgesamt 170 Mitarbeitende und Führungskräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen des Sozial-, Jugend-, Ordnungs-, Schul- und Kulturamtes sowie des Amtes für Personal und Zentrale Dienste geschult werden. Durchgeführt werden die Trainings von den Trainerinnen und Trainern des IQ Teilprojektes „Diversity Management“. Ziel ist es, die Teilnehmenden für die Herausforderungen zu sensibilisieren, denen sich Migrantinnen und Migranten insbesondere in Behördenkontexten stellen müssen. Jeder, der sich nicht täglich mit behördlichen Verwaltungsabläufen befasst, kann sicherlich nachvollziehen wie schwierig es sein kann, bestimmte Anträge auszufüllen und sich in die deutsche Verwaltungssprache hineinzudenken.

Darüber hinaus soll die Handlungsfähigkeit und Kommunikationskompetenz in interkulturellen Begegnungssituationen gestärkt werden. Die Belegschaft soll nach Abschluss der Trainingsreihe sensibler und souveräner mit interkulturellen Situationen umzugehen wissen.

Das Feedback zur Auftaktveranstaltung ist durchweg positiv ausgefallen. Auch das Diversity Trainerteam um Idrisia Hamza und Falk Spörlein vom IQ Netzwerk Niedersachsen sind mit den Arbeitsergebnissen sehr zufrieden: „So kann es weitergehen.

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