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IQ Netzwerkarbeit an niedersächsischen IBB Standorten

Ziel war es, die alltäglichen Arbeitsweisen gegenseitig kennenzulernen und über das noch bessere Verständnis füreinander neue Synergien zu bilden

Was tun, wenn man Buchhalterin oder Fachinformatiker für Systemintegration ist, diesen Beruf außerhalb Deutschlands erlernt hat und in einem Anerkennungsverfahren eine teilweise Gleichwertigkeit des Abschlusses bescheinigt wird? Und dann für eine notwendige Ausgleichsqualifizierung vor Ort kein passendes Angebot zur Verfügung steht?

Im IQ Netzwerk Niedersachsen kann in solchen Fällen bereits seit 2015 auf das virtuelle Klassenzimmer des Instituts für Berufliche Bildung AG (IBB) zurückgegriffen werden. Seitdem hat sich eine gute Zusammenarbeit zwischen dem IBB Team um Tammo Schäfer und Paula Zárate und den Kolleg*innen der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung etabliert, die immer erste Ansprechpersonen für alle Anerkennungsinteressierten sind. Gemeinsam werden Lösungen entwickelt, um für alle Kursinteressierten einen passgenauen, individuellen Qualifizierungsplan aus hunderten AZAV-zertifizierten virtuellen Kursmodulen des IBB zu erstellen und eine Teilnahme zu ermöglichen. Immer verbunden natürlich mit dem Ziel, am Ende eine volle Gleichwertigkeit zu erreichen.

Doch auch wenn die Kurse online stattfinden und auch die Kommunikation zwischen allen Beteiligten per E-Mail, Telefon und online-Meldebogen gut funktioniert, ist es trotzdem hilfreich, wenn man sich auch mal „real“ trifft. Genau aus diesem Grund besuchte Tammo Schäfer, Projektleiter des IQ Projekts „VIONA® - Berufliche Qualifizierung im Virtuellen Klassenzimmer“, Ende letzten Jahres mit einigen IQ Berater*innen drei IBB Standorte – die es trotz des virtuellen Angebots selbstverständlich auch gibt.

Ziel dieses persönlichen Austauschs war es, die alltäglichen Arbeitsweisen gegenseitig kennenzulernen und über das noch bessere Verständnis füreinander neue Synergien für zukünftige Teilnehmende zu bilden. Bestandteil jedes Treffens war auch eine Führung durch die Räumlichkeiten der IBB Standorte. Da die Treffen bei allen Beteiligten auf sehr positive Resonanz stießen, ist geplant, weitere Besuche auch an anderen Standorten durchzuführen. Ganz besonders spannend war der Austausch übrigens für Ljiljana Krajinovic: Bevor sie als Anerkennungs- und Qualifizierungsberaterin bei der IHK Hannover anfing, absolvierte sie selbst 2018 einen virtuellen Anpassungslehrgang am IBB Standort Hannover. Inzwischen hat sie „die Seiten gewechselt“, berät Anerkennungssuchende und vermittelt bei Bedarf auch an „VIONA“.

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