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IW-Bericht zur Entwicklung der beruflichen Anerkennung

Fazit der Kurzanalyse: Die Zahl der Antragsverfahren ist deutlich gestiegen, aber für die Sicherung des Fachkräftebedarfes zu gering.

2022 jährt sich das Anerkennungsgesetz (kurz: BQFG) zum zehnten Mal. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat dies zum Anlass genommen, die Entwicklung der Anträge zur beruflichen Anerkennung zu untersuchen. Ausgewertet wurden die Zahlen von 13 Fokusländern mit besonderem Potenzial für die Fachkräfteeinwanderung im Zeitraum von 2012 bis 2020. Die Antragszahlen sind im Betrachtungszeitraum zwar deutlich gestiegen (2012: 828, 2020: 10700), aber angesichts der Fachkräftelücke auf zu niedrigem Niveau.

Anerkennungsgesetz und Fachkräfteeinwanderungsgesetz könnten laut IW ihre Potenziale noch stärker entfalten, wenn die Verfahren optimiert und zugleich gezielte Anwerbe- und Qualifizierungsprojekte auf den Weg gebracht würden, hier und vor Ort in den Herkunftsländern.

Der Kurzbericht des IW schließt an die Arbeit des BQ-Portals an, das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen und wichtiges Instrument bei der Umsetzung des Anerkennungsgesetzes und des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.

IW-Kurzbericht 25/2022 - 10 Jahre Anerkennungsgesetz: Beitrag zur Fachkräftesicherung und Integration

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