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Man kann auf uns zählen

Millionen Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Deutschland gewährt Schutz und humanitäre Nothilfe. Aber dieser Einsatz wird nicht reichen, wenn der Krieg weiter andauern wird. Dann werden längerfristige Perspektiven gebraucht.

Die Geflüchteten aus der Ukraine stehen vor substantiellen Herausforderungen. Einen Job zu finden, steht für die Meisten momentan sicher nicht an erster Stelle. Aber früher oder später werden viele in den Arbeitsmarkt streben. Bereits jetzt treffen Anfragen im IQ Netzwerk ein und werden von dem mehrsprachigen Team schnell bearbeitet. Diese Ressourcen sowie die aufgebauten Strukturen beschleunigen die Abläufe in den Anerkennungsverfahren. Hier zeigt sich die Qualität des Fördermodells „IQ Netzwerk“, das im Bundesauftrag daran arbeitet, Instrumente wie das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und das Anerkennungsgesetz, das seit einem Jahrzehnt besteht, in der Praxis umzusetzen.

Allein im letzten Jahr haben die IQ Anerkennungsexpert*innen in Niedersachsen rund 3.700 Personen beraten. Syrien, Iran und die Türkei führten die Liste der Ratsuchenden bisher an. Diese Situation kann sich bald ändern. Sollte der Krieg in der Ukraine länger andauern, werden viele ukrainische Geflüchtete bleiben und arbeiten wollen. Viele sind hochqualifiziert, auch die Frauen. Das IQ Netzwerk erwartet daher einen Anstieg der Beratungen für das Anerkennungsverfahren, welches vor dem Hintergrund der hohen Fluchtzahlen aus der Ukraine vereinfacht und beschleunigt werden soll.

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